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EDITORIAL – Integration

EDITORIAL – Integration

[durch Willy Fraipont]

Vor drei Jahren sind wir innerhalb von Lüttich umgezogen. Jetzt wohnen wir ganz nahe bei unserer Arbeit, obwohl ich immer darauf bestehe, dass es sich um einen Dienst für den Herrn handelt, wenn auch mit ‚kommerziellem‘ Charakter. (Bücher sind nun einmal leider nicht umsonst). Eigentlich war der Buchladen für uns immer ein Ort, an dem wir über Gottes Wort sprechen konnten. Er ist für uns aber auch wie ein Leuchtturm, ein Scheinwerfer in der Finsternis, ein Ort, an dem man Antworten bekommt, wenn man auf der Suche nach Gott ist.

Die neuen Werte der BEM haben uns wachgerüttelt und angesprochen. Integration: Ja, wir sind schon seit Jahren Mitglied bei einem Gewerbeverein. Aber ehrlich gesagt haben wir uns immer in unserem Laden verkrochen und darauf gewartet, dass die Kunden zu uns kamen. Daher sind wir nun auf die Suche gegangen! Oder vielmehr: wir haben beschlossen, unter den Menschen zu wohnen. In unserer Siedlung gibt es ein Erzählcafé, wo sich etwa 50 Leute treffen, um miteinander zu reden, gemeinsam zu essen und zu spielen. Seitdem wir regelmässig dorthin gehen, grüssen uns die Menschen, wenn sie uns auf der Strasse begegnen. An der Bushaltestelle sagt eine Frau: „Hallo Willy, ich habe verschiedene Artikel in Eurer Zeitschrift gelesen. Ich komme mal vorbei“, und verabschiedet sich (wie bei uns üblich ist) mit einem Kuss.

Wir haben in unserer Gegend etwas gesucht, das zu uns passt. Warum versuchen Sie das nicht auch einfach? Vielleicht ein Hobby, Gartenbau, bei einer Essensausgabe mithelfen… Es gibt so viel zu tun in ihrer Nähe. Suchen Sie nach Möglichkeiten Jesus durch das, was Sie tun, sichtbar werden zu lassen. Dann kommt nach und nach auch automatisch die Gelegenheit, Zeugnis zu geben von Ihrem Leben mit Gott. Die Hausaufgabenhilfe ist auch eine wunderbare Gelegenheit, Kinder und ihre Eltern zu treffen. Integration in der eigenen Siedlung, darum geht es. Mit den Menschen leben, soviel wie möglich tun, was si            e tun, sie liebhaben oder einfach nur ‚da sein‘. Wenn Sie bei etwas nicht mitmachen können, dann erklären Sie es einfach mit Liebe und Respekt.

Paulus sagt : « Macht es so wie ich: Ich nehme in allem Rücksicht auf alle. Ich suche nicht meinen eigenen Vorteil, sondern den Vorteil aller anderen, damit sie gerettet werden. «  1. Korinther 10, 33 (Gute Nachricht)

Am Ende dieses Magazins werden wir vor eine Herausforderung gestellt : #BEMINTEGRATIONCHALLENGE. Warum nicht mitmachen? Eine gute Gelegenheit, die Leute um uns herum mit anderen Augen zu sehen und herauszufinden, wie wir im Namen Jesu mit ihnen leben können, „ganz einfach.“

 

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